Die FDP-Landtagsabgeordneten Dr. Christian Jung und Alena Fink-Trauschel haben sich angesichts aktueller Medienberichte über unbesetzte Lehrerstellen im Land an die Öffentlichkeit gewandt. Hintergrund ist eine SWR-Recherche, laut der über einen Zeitraum von rund 20 Jahren zahlreiche Lehrerstellen im Kultusministerium nicht besetzt wurden – aktuell seien rund 1440 Stellen offen.
„Wir möchten genau wissen, welche Auswirkungen diese Situation auf Schulen in der Region Karlsruhe und insbesondere im Landkreis Karlsruhe hat“, betont Dr. Christian Jung. Gemeinsam mit Alena Fink-Trauschel fordert er eine umfassende Aufklärung. Beide berichten, dass sie von Eltern, Lehrkräften und Schulen regelmäßig Rückmeldungen zu Unterrichtsausfällen erhalten – häufig verbunden mit dem Eindruck, dass nicht genügend Lehrkräfte zur Verfügung stehen.
„Gerade im Bereich des Regierungspräsidiums Karlsruhe wurde immer wieder über personelle Engpässe berichtet“, ergänzt Alena Fink-Trauschel. Es sei wichtig, nachvollziehen zu können, wie es zu dieser Entwicklung gekommen sei – auch mit Blick auf die langfristige Sicherstellung einer verlässlichen Unterrichtsversorgung.
Eine Sondersitzung des Bildungsausschusses im Landtag ist für die kommende Woche beantragt worden. Dort sollen die Hintergründe der unbesetzten Lehrerstellen aufgearbeitet und mögliche Konsequenzen diskutiert werden. Die beiden Abgeordneten setzen sich dafür ein, dass die Auswirkungen für die Region transparent dargelegt und mögliche Versäumnisse aufgeklärt werden.

Wollen es genau wissen – die FDP-Abgeordneten Alena Fink-Trauschel und Dr. Christian Jung